Frage des Monats vom September 2014
? Frau S. aus Frankfurt ist Mutter eines an Epilepsie erkrankten Kindes. Sie fragt:
Inwiefern könnte sie und ihre Familie von der Teilnahme an einem Famoses Schulungsprogramm für Eltern profitieren?
Prof. Dr. Felix Rosenow Bernhard Brunst
Epilepsiefachberater

Famoses (modulares Schulungsprogramm Epilepsie für Familien) wurde von einer Expertengruppe (Neuropädiater, Psychologen, Sozialpädagogen und Betroffene) entwickelt und ist eine interdisziplinäre informations-, verhaltens- und handlungs- orientierte Patientenschulung zur Optimierung des Krankheits-Selbstmanagements.

Mit standardisierten Schulungsmaterialien vermitteln zertifizierte TrainerInnen epilepsiespezifische Inhalte zu den Themenbereichen Basiswissen, Diagnostik, Therapie, Prognose, Entwicklung und Leben mit der Erkrankung.

Famoses ergänzt damit das Versorgungsnetz für Epilepsiepatienten um einen wesentlichen Baustein. In einem intensiven Wochenendseminar können Aspekte vermittelt werden, die die klassische Arzt-Patient-Versorgung, Literaturstudium, Internet, Epilepsieberatungsstellen oder Selbsthilfegruppen hinausgehen. Ziele des Schulungsprogramms sind:

Aufgrund meiner Erfahrungen in der Beratungstätigkeit, kann ich die Teilnahme an einer Famoses- Elternschulung nur empfehlen. Die Wissensvermittlung und der Austausch mit anderen betroffenen Eltern stärken die Selbst- und Handlungs- sicherheit.

Das nächste Famoses Schulungswochenende findet vom 10.10. – 12.10.2014 im Sozialpädiatrischen Zentrum Frankfurt Mitte, Theobald-Christ-Straße 16 in Frankfurt statt. Kursleiterin ist Frau Dr. Susanne Schmandt.

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