Frage des Monats vom Januar 2014
? Frau Angelika H. war kürzlich beim Einkaufen in der Stadt Augenzeugin eines epileptischen Anfalls. Ein Mann mittleren Alters stürzte unvermittelt zu Boden und krampfte. Frau H. war sehr verunsichert in dieser Situation und fragt an, wie hätte sie dem Betroffenen am angemessensten helfen können?

Bernhard Brunst Bernhard Brunst
Epilepsie-Fachberater
Sprecher NEA Hessen

Die meisten Menschen stehen einem epileptischen Anfall in ihrer Nähe hilflos und unwissend gegenüber. Auch wenn Außenstehende einen epileptischen Anfall als einen solchen erkennen, ist es für sie schwer zu entscheiden, ob ärztliche Hilfe notwendig ist oder nicht. Im Zweifel wird wohl jeder lieber zusätzliche Hilfe hinzu- ziehen, als die Gesundheit des Betroffenen zu riskieren und für evt. Versäumnisse bei der Hilfeleistung die Verantwortung tragen zu müssen. Letztlich wissen die meisten Menschen auch nicht, wie sie einem Betroffenen während oder nach dem Anfall helfen können. Aber Hilfe leisten ist auch für Laien nicht schwer:

Ruhe bewahren!

Wann den Notarzt verständigen?

Verhalten nach dem Anfall

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