Diakonie
Botschafterinnen und Botschafter unterstützen die Arbeit der EpilepSIE-Stiftung
Ava Nouripour Ava Nouripour
Dipl.Ing.


"Man ist eigentlich nur lebendig, wenn man sich des Wohlwollens anderer freut"
Johann Wolfgang von Goethe


Ich glaube fest daran, dass jeder Mensch einen positiven Beitrag für die Allgemeinheit leisten kann. Der Einsatz kann auch ganz klein sein.

Das Miteinander begeistert, macht Freude und beflügelt.


Ich engagiere mich für die Epilepsie-Stiftung der Diakonie Hessen weil:
  • das Helfen zu meiner Identität gehört und ich mich in der Pflicht fühle, andere zu unterstützen.
  • meine Fähigkeiten und Einsatz eine Stärkung für das Selbstwertgefühl ist.
  • nur, wenn Menschen sich für etwas einsetzen, eine Gemeinschaft entsteht.
  • Helfen, die eigene Identität als Mensch ist.
Daher ist es für mich als Botschafterin für die Epilepsie-Stiftung auch eine Ehrensache die Einrichtung zu repräsentieren und den Menschen zu helfen. Ehrenamtliches Engagement ist ein fester Bestandteil der Volkssolidarität. Engagieren sie sich auch bei uns. In einer Welt voller Unruhe, in der die Menschen neue Perspektiven, Sicherheit, Stabilität und Hilfen brauchen, ist die Liebe zum Nächsten eine heilige Pflicht. Geben wir den Menschen mit Epilepsien Hoffnung auf ein Stück Normalität im Leben und damit auch eine bessere Zukunftsperspektive.

Durch ehrenamtliche Arbeit ergeben sich immer wieder interessante Begegnungen und Gespräche mit unterschiedlichsten Menschen. Man kann seine eigene Ideen und Fähigkeiten einbringen, Anerkennung finden, Spaß und gemeinsame Freude mit anderen Menschen haben. Oder spenden sie. Mit Ihren Spenden helfen sie  u.a. die Epilepsie-Beratungsstellen in Hessen zu erhalten bzw auszubauen.

Denn, wenn jeder Mensch einem anderen Menschen helfen würde, wäre bald aller Welt geholfen. Ich zähle auf SIE!


Dr. Anette GümbelDr. Annette Gümbel, Historikerin, wiss. Mitarbeiterin des Bundestages, Ehefrau des hessischen SPD-Chefs Thorsten Schäfer-Gümbel - Foto: Peter Jülich

"Epilepsie macht das Leben unberechenbar. Schon die Möglichkeit eines Anfalls kann verschiedene Dinge im Leben erschweren bzw. unmöglich machen, die vor Ausbruch der Krankheit selbstverständlicher Bestandteil des Alltags waren.

Zu diesen Einschnitten zählen der Verlust der Kraftfahreignung, Probleme in der Schule und am Arbeitsplatz sowie eine Umstellung des Freizeitverhaltens und insbesondere bei Frauen der Familienplanung. Hiermit müssen die Betroffenen und ihre Familien lernen umzugehen.

Aber es hängt noch viel mehr dran: Denn Anderssein grenzt aus. Und an dieser Stelle kommt die Gesellschaft, kommen wir alle ins Spiel. Wir sollten Hilfen bieten, dass mit oder ohne Anfall epilepsiekranke Menschen ihren Platz im Leben behalten können. Hierfür bedarf es Aufklärung, hierfür bedarf es Gespräche.

Daher bin ich der EpilepSIE-Stiftung dankbar, dass sie sich dieser Aufgabe angenommen hat. Lassen Sie uns über die Krankheit, ihre Auswirkungen und den Umgang mit ihr sprechen. Ich bin dabei."


Mit seinem Gedicht "Inne halte - jetzt leben!" möchte Georg Thoma Betroffene ermutigen, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Georg ThomaInne halten – jetzt leben,
dem Leben eine neue Richtung geben.
Jeder Augenblick hat so viel zu sagen
und es stellen sich immer wieder neue Fragen.
Was geschieht mit mir, was in den nächsten Wochen und Tagen?
Bleib bei Dir, sieh nicht woanders hin,
es steckt so viel Kraft in Dir drin.
Sich trauen, sich selbst vertrauen,
ohne zurück zu schauen.
Nur Mut, schreite voran,
wenn nicht Du – wer dann?
Das wünsch ich uns allen, Dir und Dir und Dir, und immer wieder auch – mir.


Georg Thoma

Der Langstreckenläufer Georg Thoma
unterstützt die EpilepSIE-Stiftung bereits
seit ihrer Gründung.

Einen Bericht über Georg Thomas Erfahrungen mit Epilepsie finden sie hier.


Sascha ArangoSascha Arango, Drehbuchautor, mit seinem Hovawart Chuck. Der zweifache Grimme-Preisträger schreibt seit über zwanzig Jahren Drehbücher für Funk, Fernsehen und Kino. In seinem Kieler Tatort "Borowski und der stille Gast" (September 2012) hat er das Thema Epilepsie aufgegriffen.

"Meine Epilepsie habe ich nicht als Krankheit wahrgenommen, sondern als
Folge einer Kopfverletzung. Jede Rückkehr nach dem Anfall war ein beglückender Wiedereintritt in die Wirklichkeit. Mich dafür zu schämen kam mir nicht in den Sinn. Scham und Gefühle von Minderwertigkeit schwächen zusätzlich, es gilt, sich von seiner Erkrankung zu emanzipieren.


Durch Aufklärung und Öffentlichkeits-arbeit leistet die Epilepsie-Stiftung ganz Wesentliches, um der Stigmatisierung und Ausgrenzung von Epilepsie in unserer Gesellschaft entgegen zu wirken."


Dr. Thomas SpiesDr. Thomas Spies,
Oberbürgermeister der Stadt Marburg


"Drei Gründe, warum ich mich für die EpilepSIE-Stiftung stark mache:

Erstens: Als ehemaliger Mediziner habe ich ein besonderes Faible für Gesundheit und Soziales – die EpilepSIE-Stiftung verbindet beides. Sie hilft Menschen mit Epilepsie, indem sie psychosoziale Beratungsstellen erhält und Aufklärungsarbeit betreibt.
Zweitens: Dankbarkeit dafür, dass unser Sohn gesund ist, sowie das Wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist.

Drittens: Unsere Gesellschaft wird in Zukunft nur funktionieren, wenn diejenigen, die besser gestellt sind, sich mit denen solidarisieren, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen – sei es, weil sie mit schlechteren Voraussetzungen an den Start gegangen sind, ein persönliches Schicksal ihr Leben verändert hat oder sie an einer schweren Krankheit leiden.

Deshalb, liebe Hessinnen und Hessen, helfen Sie mit, dass aus der EpilepSIE-Stiftung etwas Großartiges wird: eine Anlaufstelle für alle Menschen mit Epilepsie in Hessen, die Rat und Hilfe suchen. Danke für Ihre Spende!"
Sonne